SPORTMEDIZIN

Im Bereich „Sportmedizin“ steht die Prävention und Behandlung von typischen Sporterkrankungen bzw. Sportverletzungen im Mittelpunkt. Sport ist die Freizeitunfallursache Nummer eins bei Menschen bis zum 30. Lebensjahr.

Unter Sportverletzungen versteht man Verletzungen, die sich Sportler bei der Ausübung ihres Sports zuziehen oder die in Folge von Sport auftreten. Man unterscheidet zwischen akuten und chronischen Sportverletzungen (Belastungs-schäden). 

Unterschiedliche Sportarten weisen ein jeweils charakteristisches Spektrum an Sport-verletzungen auf. Sie basieren auf spezifischen Bewegungs- und Belastungsmustern. Je nach Sportart, Alter und Geschlecht zeigt sich eine unterschiedliche Häufigkeit und Lokalisation von Sportverletzungen. Ob im privaten oder beruflichen Alltag, beim Fußball, Tennis, Golf, Leichtathletik, Ski- oder Radfahren: eine Verletzung ist auch bei entsprechender Vorsicht bzw. optimaler Vorbereitung schnell passiert! 

Sportliche Aktivität hat wesentlich mehr positive Effekte auf die Gesundheit, als sie Risiken birgt. Ein wichtiger Aspekt beim Sport besteht darin, seinen Körper zu fordern und dadurch zu fördern. Daher gilt für jeden, ob Handwerker, Manager, Sportanfänger oder Profi nach einer Sportverletzung meist derselbe Wunsch: möglichst schnell wieder fit und leistungsfähig zu werden. 

Auf der Suche nach optimaler, zügiger Genesung und schneller Rückkehr in Alltag, Beruf und Sport können GOLDIC Medizinprodukte dem behandelnden Arzt helfen diese Ziele für seine Patienten zu erreichen. Die häufigsten Sportverletzungen sind Zerrungen oder Verstauchungen, gebrochene Knochen und Prellungen oder oberflächliche Verletzungen. 

Statistisch sind die am häufigsten von Verletzungen betroffenen Sportarten: Fußball, Ski alpin, Handball, Tennis und Volleyball. Viele Sportverletzungen können ohne operativen Eingriff behandelt werden. 

BEWEGUNG IST DIE BESTE MEDIZIN.

Jahrelange Forschungsarbeiten zeigten, dass speziell designte Goldpartikel in Verbindung mit dem Eigenblut des Patienten zu einer erfolgreichen Gewebereaktion führen können. Der Heilungsprozess eines verletzten Gewebes durchläuft eine komplexe und präzise geregelte Serie von körpereigenen Vorgängen.

GOLDIC ist eine Plattformtechnologie zur Behandlung vielfältiger Krankheitsbilder. Es handelt sich bei dieser Behandlungsform um eine spezielle Art der individualisierten MedizinGOLDIC Medizinprodukte helfen dem behandelnden Arzt ein körpereigenes mit Cytokinen angereichertes Serum herzustellen. Dieses Serum wirkt entzündungshemmend, den Schmerz reduzierend und verschiedene endogene Stammzellen können aktiviert und differenziert werden. Dadurch wird die körpereigene REGENERATIONSFÄHIGKEIT stimuliert.

ÜBERLASTUNG.

Skidaumen, Tennisarm, Golferellbogen & Co, fast jede Sportart kennt eine nach ihr benannte Erkrankung. Durch falsches oder übermäßiges Training kann es zu Überlastungserscheinungen mit typischen Beschwerden kommen, die aufgrund ihres Auftretens bei ganz bestimmten Sportarten auch häufig nach diesen benannt werden.

Den Begriff „Tennisarm“ kennt wahrscheinlich jeder. Diese Sehnenscheidenentzündung oder auch Epicondylitis des Unterarms tritt schließlich auch bei Nicht-Tennisspielern auf. Bei Schlägersportarten wird als Ursache oft der Griffumfang des Sportgeräts als ausschlag-gebend angesehen. Aber auch durch falsche Armhaltung im Beruf (Schreiben, Gärtnern etc.) oder sogar durch eine falsche Schlafposition kann diese entzündliche Erkrankung ausgelöst werden. 

Typische Symptome sind: Schmerz und ein Ziehen an der Außenseite (lateralen Seite) des Ellenbogens, Schmerzen oder Schwäche beim Greifen oder Verdrehen des Handgelenks sowie Schmerzen im Zusammenhang mit Heben von Gegenständen. 

Ein Tennisarm ist zwar schmerzhaft, aber zumindest in den akuten Varianten harmlos. Meist reicht Schonung und Ruhigstellung. Gleiche Beschwerden (Entzündung und Schmerz) treten auch beim Golfer Ellenbogen auf, allerdings ist hier die Überbelastung des Unterarmbeuge-muskels auf der Innenseite des Ellenbogen-gelenks verantwortlich. Sowohl bei akuten als auch bei chronischen Verläufen, also dem Anhalten der Symptome über einen längeren Zeitraum, kann GOLDIC dem Arzt eine erfolgreiche Behandlungsalternative bieten.

Häufigste Ursache von chronischen Sportverletzungen sind Fehl- oder Über-belastungen und nicht auskurierte, akute Blessuren. Chancen auf Heilung gibt es trotzdem. Weitere typische Überlastungsschäden im Sport, bei denen GOLDIC Medizinprodukte Anwendung finden, sind: 

  • Durchgetretener Fuß (Plantarfasziitis) 
  • Reizung der Achillessehne
  • Knieverschleiß 
  • Kniescheibenreizung / -entzündung „Läuferknie“
  • Schulter-Arm „Engpass-Syndrom“ 
  • Sehnenscheidenentzündung (Tendovaginitis) 
  • Karpaltunnelsyndrom 
  • Baker – Zyste 

GOLDIC Medizinprodukte helfen dem behandelnden Arzt bei der Anreicherung von entzündungshemmenden und regenerativ wirkenden Proteinen. Hierbei wird das aus dem Eigenblut des Patienten aufbereitete Serum in die entsprechende „Defektstelle“ injiziert. Der Heilungsprozess wird beschleunigt, der Patient ist schneller schmerzfrei und eher belastbar.

REGENERATION BEI MUSKELVERLETZUNGEN. 

Muskelverletzungen machen ca. 30% aller Sportverletzungen aus. Ihre Bedeutung wird oft unterschätzt, so dass nicht selten aus einer nicht ausgeheilten kleinen Muskelverletzung eine nachfolgende, größere Verletzung resultiert. Die Folgen sind lange Trainings- und Wettkampf-pausen, manchmal sogar Dauerschäden. 

Der Heilungsprozess kann durch medizinische Maßnahmen, die auch im Profisport Anwendung finden, unterstützt und beschleunigt werden. 

Der Muskelfaserriss. Schlechte Vorbereitung, fehlendes Aufwärmen, mangelnde Dehnung, plötzliche, sehr starke Muskelanstrengung, aber auch eine nicht ausgeheilte Verletzung oder Funktionsstörung ( z.B. eine Muskelzerrung) können zum Riss einzelner oder mehrerer Muskelfasern führen. Die Symptome sind schnell erkennbar: Ein messerstichartiger Schmerz in der Muskulatur, ohne Vorwarnzeichen; typischerweise bei Schnellkraft-Beanspruchung (Sprint-oder Sprungdisziplinen, Ballsportarten etc.) insbesondere auch bei plötzlichem Anhalten und Abbremsen, rascher Beschleunigung oder einer Kombination aus beiden. Ein Muskelfaserriss zeigt immer eine begleitende Einblutung in die Muskulatur (Hämatom); je nach Schweregrad ist eine mehr oder weniger große Delle im Muskelverlauf tastbar. 

Eine solche Verletzung erfordert direkte Beendigung der sportlichen Tätigkeit und unmittelbares therapeutisches Handeln. Diese Behandlung erfolgt meistens nach der sogenannten PECH – Regel: 

  • P = Pause 
  • E = Eis 
  • C = Compression 
  • H = Hochlagerung 

Wie lange eine Verletzung braucht, um auszuheilen, kann am besten ein erfahrener Sportarzt beurteilen. Wichtig ist, den verletzten Muskel nicht zu früh und zu stark zu belasten. 

Ziel einer Behandlung von Muskelverletzungen mit GOLDIC Medizinprodukten ist die Regeneration des geschädigten Gewebes ohne Narbenbildung und die schnellere Wundheilung. 

ACHILLESSEHNENENTZÜNDUNG 

Die Achillessehne ist die kräftigste Sehne des menschlichen Körpers, sie war allerdings schon in der griechischen Mythologie auch als Schwachstelle des sonst unbesiegbaren Achilles (Achilles-Ferse) bekannt.

Die Funktion der Achillessehne besteht in der Beugung des Sprunggelenkes, das bedeutet: der Vorfuß wird kraftvoll nach unten gezogen. Diese Bewegung ist wesentlich für den Abstoß des Fußes beim Gehen und Laufen. Die Achillessehne ist enorm hohen Belastungen ausgesetzt. Vor allem die dynamischen Spitzenbelastungen im Sport, die die Sehne aushält, sind bewundernswert. 

Beschwerden der Achillessehne können hartnäckig sein und eine entzündete oder verletzte Achillessehne muss auf Grund der Ursache behandelt werden, um die Symptome langfristig zu lindern oder zu beseitigen. Die Gründe für akute Schmerzen und Reizzustände der Achillessehne liegen in der Anatomie: Die Achillessehne ist von einer dünnen Gewebeschicht umgeben und gleitet bei Bewegung in einer Art Röhre (Sehnenscheide) aus mehreren Membranen. Zum Schutz vor Reibung befinden sich zwischen den Gewebeschichten gallertartige Verbindungen von denen die Belastbarkeit der Sehne abhängt: Je gleitfähiger die Membranen, desto geringer ist die Gefahr von Verletzungen. 

Eine akute Entzündung der Achillessehne und der sie umgebenden Schleimhaut (Achillodynie) ist eine typische Laufverletzung. Sie tritt oft bei zu hohen Trainingsintensitäten von Sportlern, die den Trainingsumfang und / oder Trainingsintensität zu schnell steigern auf. Ambitionierte Sportler wissen davon ein Lied zu singen. Die typischen Symptome sind: Schmerzen, Schwellung und Überwärmung der Sehne. Der Sportler spürt typischerweise ein unangenehmes Ziehen im Sehnenbereich und eine starke Druckempfindlichkeit der betroffenen Region. Die Sehne und das umgebende Gewebe können anschwellen, häufig ist die Verdickung auch tastbar und die betroffene Stelle erwärmt. 

Bei der chronischen Achillessehnenentzündung kommt es zu einer tastbaren Knotenbildung durch vernarbtes Gewebe in der Sehne. Diese chronische Entzündung verursacht Dauer-schmerzen und führt mit der Zeit zu einer Schwächung der Achillessehne (Kalzifikation), dadurch kann in weiterer Folge ein Riss der Achillessehne auftreten. 

In den einzelnen Heilungsphasen spielen verschiedene Zelltypen eine unterschiedlich wichtige Rolle. Alle dabei ablaufenden Prozesse (Heilungsphasen) sind eng miteinander verzahnt. Sie lassen sich weder zeitlich, noch räumlich trennen, GOLDIC Medizinprodukte dienen dem behandelnden Arzt diese Prozesse zu unterstützen. Dies vor allem in der Proliferatiosphase (wichtigste Phase der Wundheilung) von Gewebezellen um die Regeneration der Gewebematrix zu fördern. In dieser Phase entscheidet sich, ob das heilende Gewebe regenerieren kann, oder ob sich ein Narbengewebe bildet, welches in der Funktion stark eingeschränkt ist. 

VERLETZUNGEN UND ÜBERLASTUNGEN DES KNIEGELENKS.

Im Sport hat die Zahl der Knieverletzungen in den letzten Jahren stark zugenommen, sie machen fast ein Viertel der Sportverletzungen aus. Die große Beweglichkeit des Knies kann auch ein Nachteil sein, weil es dadurch häufig zu Verletzungen kommen kann. Es besteht die Gefahr, dass Bänder, Sehnen oder Menisken aufgrund von starken Verdrehungen überdehnen oder reißen. Besonders betroffen von Knieverletzungen durch Drehbewegungen sind Ballspieler und Skifahrer.

Bei einer Verletzung oder Schmerzen im Kniegelenk sollten sie sofort einen Arzt aufsuchen. Vor allem bei Bandinstabilitäten oder Einklemmungen von abgerissenen Meniskus- oder Knorpelteilen kann sich sonst die Situation im Laufe der Zeit deutlich verschlechtern.

Im Verletzungsfall oder bei chronischen Knieschmerzen ist aufgrund der Vielzahl der möglichen Behandlungsmethoden eine gute klinische und bildgebende Diagnostik unerlässlich.

Eine Überbeanspruchung des Kniegelenkes kann auch zu Knieschmerzen führen. Vor allem bei Laufsportlern ist das sogenannte “Läuferknie” weit verbreitet. Ein erstes Anzeichen ist, dass während des Laufens die Schmerzen so stark werden, dass der Läufer sein Training abbrechen muss. Meist gehen die Beschwerden bis zur nächsten Laufeinheit wieder zurück. Verursacht wird ein Läuferknie durch übermäßige und falsche Beanspruchungen des Knies dabei sind vor allem an der Außenseite des Knies Schmerzen zu verspüren. Weitere mögliche Symptome bei einem Läuferknie sind ein Gelenkerguss oder eine Entzündung des Schleimbeutels (Bursitis).

Die Behandlung mit Hilfe von GOLDIC Medizinprodukten ermöglicht dem Arzt eine individualisierte Form der Eigenbluttherapie um Beschwerden des Bewegungsapparates erfolgreich zu behandeln.

DAS GOLDIC SET 4 / ORTHO & SPORT

Mit Hilfe des Medizinproduktes GOLDIC SET 4 / Ortho & Sport stimuliert der behandelnde Arzt die körpereigene Regenerationsfähigkeit des Patienten mit Hilfe von Cytokinen und Wachstumsfaktoren. Dies geschieht durch eine signifikante Erhöhung des Gelsolin – Spiegels, sowie eine Vermehrung der Stammzellen spezifischen Faktoren im Körper des Patienten. Durch diese „Aufbereitung“ und „Rückgabe“ des angereicherten körpereigenen Serums kann die Entzündung mit minimalem Nebenwirkungsrisiko behandelt werden.

Bei der Behandlung mit Hilfe von GOLDIC wird eine kleine Menge Blut aus der Armvene entnommen, die Menge entspricht etwa der, die auch bei einer “konventionellen” Blutuntersuchung benötigt wird. Dieses Blut wird unter Anwesenheit von definierten Goldpartikeln über 24 Stunden im Wärmeofen bebrütet. Anschließend werden die Blutzellen und die Goldpartikel durch Zentrifugieren vom Serum getrennt. Nur das bearbeitete, angereicherte Serum wird dem Patienten in 4 Sitzungen über einen Zeitraum von ca. 2 Wochen an den Ort der Beschwerden injiziert. Ein spezieller Filter verhindert, dass die Goldpartikel mit dem Serum direkt in den Körper des Patienten gelangen.

ANWENDUNGSGEBIETE:

  • Akute Sehnen-, Bänder- und Muskelverletzungen.
  • Tendinose – Chronische Sehnenentzündung (z.B. Achillessehne, Patellasehne, Tennisellbogen, etc.).
  • Ganglien (Gelenk- und Sehnenzysten).
  • Bursitis (Schleimbeutelentzündung).
  • Wundheilungsstörung.